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Begriffe und Theorien

Die Politikwissenschaft betrachtet die gesellschaftliche Ordnung und Organisation, die das Zusammenleben einer Gemeinschaft regelt und die Koexistenz mit anderen Gemeinschaften organisiert. Die gesellschaftliche Ordnung wird typischerweise durch Regierungen mit Hilfe von staatlichen Einrichtungen, wie Polizei und Gerichte, Finanzbehörden und viele andere organisiert. Die Koexistenz mit anderen Gemeinschaften kann über Staatsverträge, Gesetze, wie beispielsweise Regelungen zur Einfuhr von Waren oder der Einreise von Personen, oder auch einfach durch diplomatisches Handeln in der Außenpolitik geregelt werden.

Die empirische Politikwissenschaft beschäftigt sich Gesellschaften, ihrer Organisation und gesellschaftlicher Strukturen, um Zusammenhänge zu ermitteln, die das Zusammenleben der Menschen bestimmen. Dazu werden gesellschaftliche Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit betrachtet und analysiert. Die theoretische oder normative Politikwissenschaft beschäftigt sich mit Fragestellungen, wie Gemeinschaften organsiert werden sollen. Dabei bei moralische und normative Prinzipien als Grundlage herangezogen und ein Soll-Zustand entwickelt.

In der Politikwissenschaft werden zudem drei Dimensionen unterschieden:

  • Policy: die inhaltliche Betrachtung, wie beispielsweise die Wirtschafts-, Arbeits-, Sozial- oder Außenpolitik.
  • Politics: die prozessuale Betrachtung der Abläufe politischen Handelns. Dies können Gesetzgebungsverfahren sein, aber auch die Abläufe, wie verschiedenen politischen Entscheidungen vorbereitet und umgesetzt werden.
  • Polity: die organisatorische Betrachtung staatlicher Institutionen wie Parlamente, Präsidenten oder staatlicher Behörden.

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