Windrose
Google Ads boven

Wer sind wir und was bewegt uns?

Wir sind eine kleine Gruppe von politisch interessierten Leuten, die in der Diskussion, inwieweit die Gesellschaft politisch nach links oder rechts rückt, auf widersprüchliche Aussagen im Internet gestoßen sind. Daher hatten wir beschlossen, selbst Messungen durchzuführen.

Blick auf Lichtenhain, die Oberweißbacher Bergbahn überquert die Straße von Oberweißbach nach Lichtenhain
Die hinter dieser Seite stehenden Personen wohnen in verschiedenen Orten Deutschlands, vom Norden Deutschlands bis in den Süden. Der Hauptan­sprech­partner dieser Webste kommt aus Oberweißbach, einer kleinen Stadt in der Nähe des Rennsteigs auf den Höhen des Thüringer Walds. Da Thüringen ein sehr geschichtsträchtiger Staat ist, der viele unterschiedliche politische Ereignisse erlebt hat, fanden wir das dann auch wieder passend, wenn hier über politische Entwicklungen geschrieben wird. Im Kern unserer Website sehen wir dabei aber die stetige Messung der politischen Einstellung der Menschen.

Unsere Inspiration: Thüringen

Thüringen wurde um das Jahr 390 im Werk Digesta Artis Mulomedicinae von Flavius Vegetius Renatus wegen ihrer für den Kriegseinsatz besonders geeigneten Pferde erstmalig erwähnt. 1263 wurde das Thüringer Reich nach dem thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg geteilt und dabei das Land Hessen von Thüringen abgespalten. Deswegen ähnelt zum Beispiel das Wappen Hessens bis heute dem Thüringischen Wappen. Thüringen wurde dann immer stärker in einzelne Teilstaaten zergliedert. Oberweißbach, 1370 erstmals erwähnt, wurde 1600 an das Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt verkauft. Auf der Wartburg in Eisenach übersetzte Martin Luther die Bibel ins Deutsche und Thüringen wurde zu einem Zentrum der Reformation.

hessisches Wappen
Wappen von Hessen
Im Herzogtum Sachsen-Gotha wurde 1642 weltweit erstmalig die Schulpflicht eingeführt und 1837 vom in Oberweißbach geborenen Friedrich Fröbel in Bad Blankenburg im Fürsten­tum Schwarzburg-Rudolstadt der erste Kindergarten errichtet. 1817 wurde auf dem Wartburgfest erstmalig die Schwarz-Rot-Goldene Fahne Deutschlands getragen.
Thüringisches Wappen
Wappen von Thüringen
1918 dankte Fürst Günther Victor von Schwarz­burg-Rudolstadt ab und das Land wurde eine Republik, der Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt. 1919 tagte in Weimar erstmals die Verfassungs­gebende National­versammlung der Weimarer Republik und in Schwarzburg wurde die Verfassung der Weimarer Republik dann von Friedrich Ebert unterschrieben. 1990 wurde der 1952 aufgelöste Staat Thüringen als Freistaat Thüringen mit Ausnahme der im Norden befindlichen Teile im Gebiet Sangerhausen, Artern, Nebra und Naumburg fast in historischer Form wiedergegründet.

politische Extreme in Thüringen

Thüringen ist ein Ort mit vielen historisch bedeutsamen Ereignissen. Thüringen ist aber auch ein Ort, extremer politischer Strömungen. Gerade in den 1990er Jahren, in der Zeit der Baseballschlägerjahre, war Thüringen von politisch motivierten Straftaten des Links- und des Rechtsextremismus geprägt. Aber auch danach bildeten sich verschiedene links- und rechtsextremistische Gruppierungen, die politisch motivierte Straftaten verübten.

Die Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, wurden in Jena, Thüringen, geboren und sind dort aufgewachsen. Sie waren aus politischen Motiven in ganz Deutschland aktiv. Sie töteten neun Migranten und einen Polizisten, verübten 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle.

Lina Engel, Mitglied der Hammerbande, studierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und schrieb ihre Bachelor-Arbeit zum Umgang mit Rechtsextremismus in der Jugendarbeit am Beispiel der NSU im Jugendklub in Jena. Die Hammerbande verübte sechs politisch motivierte Anschläge in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Lina Engel wurde unter anderem wegen versuchten Todschlags zu fünf Jahren Haft verurteilt. Maja Trux, die sich in Ungarn wegen schwerer Körperverletzung verantworten muss, wurde in Jena geboren. Sie wird zum Umfeld der Hammerbande zugerechnet. Sie war bei einem Angriff auf rechtsextreme Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung in Budapest in Ungarn beteiligt, bei dem sechs Personen, zum Teil schwer, verletzt wurden.

Michèle Kiesewetter, eine in Heilbronn von der NSU erschossene Polizistin, wurde in Oberweißbach geboren und ist dort aufgewachsen.


Impressum - Datenschutz

Google Ads rechts